yenheadDie Augen sind der Spiegel der Seele sagt man – und Yen lässt tief blicken. Musik ist für Yen (der Name der Halb-Chinesin stammt aus dem Chinesischen und bedeutet „die Schöne“) immer persönlich. Sie kann gar nicht anders. Ihre Texte sind authentisch, schmerzhaft ehrlich, oft tief melancholisch und zeugen bei aller Fragilität vor allem von viel Stärke. Davon überzeugen kann man sich am Freitag, 3. Februar, von 21 Uhr an im Brückenkopf.

Diese äußert sich in einem Selbstbewusstsein, das man vor allem live auf der Bühne spürt, wenn sich Yen und ihre Bandkollegen Chris (Gitarre), Steffen (Bass) und Benny (Drums) die Seele aus dem Leib spielen.

Charisma nennt man das wohl, wenn Menschen eine unerklärliche Anziehungskraft ausstrahlen, welche die Band, die verstreut zwischen Stuttgart und Frankfurt in verschiedenen Orten lebt, für sich gepachtet zu haben scheint.

Die Besucher leidenschaftliche, ehrliche Songs. Mit zarten akustischen Tönen, à la Katie Melua bis hin zu rockenden Nummern, die an die besten Skunk-Anansie-Zeiten erinnern, hat Yen ihr Innerstes nach außen gekehrt und lässt tief blicken - in Ihre Seele.

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